Im Laufe der Zeit sammelten sich bei mir einige, wie ich finde, informative Links zu Zahlen und Fakten zu ES an. Wie viele Schüler*innen mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf gibt es in NRW? In Deutschland? Wo werden sie unterrichtet: an einer Förderschule oder einer Schule des Gemeinsamen Lernens (Inklusion)? Nehmen die Schüler*innenzahlen zu oder ab? Wie viele Lehrkräfte gibt es in Deutschland und NRW? Wie viele davon sind Lehrer*innen für Sonderpädagogik? Nehmen Verhaltensstörungen bei Kindern- und Jugendlichen zu? So viele Fragen... können leicht beantwortet werden!
Ab welchem Lebensalter kann ADHS diagnostiziert* werden? Welche (multimodalen) Therapiebausteine** sollten obligatorisch sein. Was ist eine gute Psychoedukation von Schüler*innen und Eltern? Wer sollte im Explorationsprozess und im Therapieverlauf*** einbezogen werden? Wir ES-Lehrkräfte sollten auf diese Fragen nicht nur die Antworten wissen, sondern interessierten Kolleg*innen, Schüler*innen, Eltern und Kooperationspartnern auch fundierte Quellen zum Nachlesen empfehlen können.
* Es ist nicht der Frauenarzt der Mutter! ** Eine reine Pharmakotherapie wäre etwas wenig. Das sollte der Frauenarzt der Mutter auch nicht verschreiben! *** Ohne Einbezug der Klassenlehrer*in bei Kindern und Jugendlichen im Schulalter nicht indiziert.
Von Zeit zu Zeit diskutiere ich wiederkehrend mit einem meiner ES-Fachleitungskollegen aber auch mit Auszubildenden (v. a. in der Inklusion) über die Frage, wie hoch die "Schöpfungshöhe", wie fundiert das Angebot sonderpädagogischer Förderung sein muss, um Gegenstand von theoretisch fundierten sonderpädagogischem Unterricht sein zu können.
Ich habe einen kleinen Spleen. Seit vielen Jahren verfolge ich regelmäßig, wer bei wem seine wissenschaftliche Karriere im ES-Bereich startete und wer dann wohin einem Ruf folgt. In den letzten Jahren sind doch einige Lehrstuhlinhaber, die großen Namen meiner Studentenzeit in Köln, emeritiert und viele jüngere Wissenschaftler übernahmen sowohl an den alteingesessenen sonderpädagogischen Universitäten aber auch an neuen sonderpädagogischen Standorten Lehrstühle für Emotionale und soziale Entwicklung. Ohne Anspruch auf Vollzähligkeit habe ich hier viele ES-Lehrstühle aufgeführt.
Als Fachleitung ist der Blick auf Schule und alles Geschehen rund um Schulalltag, Unterricht, Elterngespräche, Arbeit mit Kooperationspartner*innen, Dokumentationspflichten, Leistungsüberprüfung, Vorbereitung von Teste und Arbeiten, Kollegiumsarbeit, Schulentwicklung, formalen und informellen Kontakten mit Schüler*innen und den weiteren Kompetenzbereichen des Kerncurriculums insbesondere auf die (theoretische Grundlegung von) Vorbereitung, Durchführung und Reflexion von Unterricht fokussiert. Lehrkräfte in Ausbildung (LAA) im Kontext Förderschule und Inklusion haben seit der VN-Behindertenrechtskonvention 2008 nochmal heterogenere Lerngruppen als Ausbildungsklassen vor sich. Welche Planungsmodelle für Unterricht in heterogenen Lerngruppen, bzw. inklusiven Lerngruppen können hier helfen?
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