Was hat ES zu bieten, wenn die klassischen schulischen Angebote nicht ausreichten oder Schüler*innen das System Schule gar nicht mehr aufsuchen (können)? Oder sie kommen in die Schule, sind allerdings aufgrund psychiatrischer Auffälligkeiten nicht in der Lage, an den klassischen schulischen Angeboten zu partizipieren. Es lässt sich aktuell feststellen, dass es eine zunehmend präsente Schüler*innengruppe im ES-Bereich gibt, für die bisherige schulische Angebote nicht ausreichend erscheinen.
In ES sind schulische Angebote, über das klassische Angebot von Unterricht deutlich hinausreichend, auch Hilfe für junge Menschen in schwierigsten Lebensphasen. Es ist überaus lohnenswert, sich zu vergegenwärtigen, welche Arten von Hilfe unsere Arbeit beinhaltet. Ludwig formulierte vier Grundarten des Helfens.
Veränderung von Verhalten ist ein komplexer, komplizierter und manches Mal langwieriger Prozess. In ES geht es sehr häufig fokussiert um (notwendig erachtete) Verhaltensveränderungen von Schülerinnen und Schülern. Zum Beispiel soll als unerwünscht erachtetes Verhalten möglichst verschwinden oder Verhalten mit negativen Auswirkungen auf den oder die Betroffene selbst oder andere verändert werden, irgendetwas soll mehr oder weniger gezeigt werden. Allen Beteiligten sollte allerdings klar sein, ob und in welchem Maß Veränderungsbereitschaft besteht, denn dieses Wissen wird die zukünftige sonderpädagogische Arbeit entscheidend bestimmen. Hierzu eignet sich hervorragend das sogenannte TTM.
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