Die Ausbildungsordnung (§11, 3 OVP NRW) fordert, dass der Lehrerinnen- und Lehrernachwuchs seine Medienkompetenz zeigt, indem ein lernfördernder Einsatz von „modernen Informations- und Kommunikationstechniken“ im Unterricht etabliert wird.
Wie dies vor Ort realisiert werden kann, hängt sicherlich stark von den jeweiligen technischen Bedingungen der Schulen ab. Ich habe in diesem Beitrag viele von mir als hilfreich oder informativ erachtete Links, Tipps und (Hintergrund-) Informationen zusammengestellt.
Die ES-Sonderpädagogik greift gerne und häufig auf die Entwicklungspsychologie als wichtige Hilfsdisziplin zurück. Da ich das Reflektieren des eigenen erzieherischen Verhaltens in ES so außerordentlich wichtig finde, ist es natürlich ebenso wichtig, über Bezugssysteme als Referenz für eigenes Handelns zu verfügen. In diesem Fall beziehe ich mich auf Laura E. Berk und die von ihr beschriebenen Erziehungsstile und versuche zu begründen, was die positiven Effekte des Verfolgens eines bestimmten Erziehungsstils sind.
Warum ist die Erziehung an sich und somit unser professionelles Erziehungsverhalten im schulischen Kontext Emotionale und soziale Entwicklung von so großer Bedeutung?
Wie könnte ein professionalisierte Erziehungsverhalten hierzu beitragen? Wie könnte es konkret aussehen?
Mit Lehramtsanwärter*innen (LAA), Studierenden im Praxissemester und Lehrer*innen in Ausbildung (LiA) aber auch mit Schulleiter*innen und Kolleg*innen von Regelschulen tausche ich mich häufig über theoretische, optimale Bedingungen für Gemeinsames Lernen aber auch über die praktische Umsetzung im Alltag aus. Denn jenseits theoretisch beschriebener Umsetzungsmöglichkeiten von inklusiver Beschulung von ES-Schülerinnen und Schülern findet vor Ort vielmehr die Alltags-, bzw. Realitätsvariante dessen statt, was eine mittlerweile beinahe unüberschaubare Anzahl von Publikation zum Schlagwort Inklusion hergibt.
Ich komme gerade von einer ganztägigen Fortbildung in einer großen Realschule in NRW wieder, die mich anfragte, um Antworten und neue Angebote als Reaktion auf die zunehmende Heterogenität ihrer Schüler*innenschaft zu kreieren. Auch in diesem Kontext wurde ich nach meiner ganz persönlichen Idee von Inklusion und inklusiven Unterricht im Bereich ES gefragt im Sinne von „Wie würden Sie es umsetzen, wenn Sie an eine Schule des gemeinsamen Lernens versetzt würden? So ganz praktisch."
Sonderpädagogische Lehramtsanwärter*innen aber auch sonderpädagogische Lehrer*innen stehen vor Unterrichtsbesuchen, bzw. im Unterrichtsalltag immer wieder vor der Frage, wie sich Förderziele zur sonderpädagogischen Förderung finden lassen, bzw. wie sich sie ergeben und wie sich der Prozess sonderpädagogischer Förderung an sich systematisieren und theoriegeleitet ausgestalten lässt.
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