Emotionale und soziale Kompetenzen fördern? (Wie) Geht das?

Von Alexander Lang, (Kommentare: 0)

Ich spreche und schreibe häufig von "ES" und meine damit die Namens­gebung der sonder­pädagogischen Fachrichtung Emotionale und soziale Entwicklung. Wie selbst­verständlich wird diese Begrifflichkeit im heutigen Schulalltag und fachlichen Diskurs deutschlandweit benutzt. Vor nicht einmal 30 Jahren sah dies noch ganz anders aus: In Köln studierte ich "Erziehungs­schwierigen­pädagogik", um danach in Hamburg in "Verhaltens­gestörten­pädagogik" ausgebildet zu werden.

Welche Entwicklungen und Bedeutungen stecken hinter diesen Begrifflichkeiten? Zudem stecken hinter den vermeintlich einschlägig bekannten Begriffen Emotionen/ Emotionale Kompetenzen/ Emotionale Entwicklung und Soziales/ Soziale Kompetenzen und Soziale Entwicklung keine eindeutigen, leicht zugänglichen Bedeutungen, sondern vielmehr ein Sammelsurium von Konzepten, die antinomisch nebeneinander stehend gesehen werden müssen. Wie kann es dann möglich sein, Kompetenzen in diesen Bereichen sonder­pädagogisch fördern zu können?

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Variable sonderpädagogische Unterrichtsplanungen IV - Förderziel als Fachziel

Von Alexander Lang, (Kommentare: 2)

Eine mir aus meiner eigenen ES Alltags-Unterrichts­praxis vertraute Variante sonder­pädagogischer Unterrichts­planung ist, dass das Förderziel zum Fachziel wird. Sowohl im Sek I-Bereich als auch in der Primar­stufe führte ich verschiedene Trainings­programme, z. B. Fit for Life oder Lubo aus dem All, durch.

Im Gegensatz dazu sehe ich als ES Fachleitung so gut wie nie Unterrichts­stunden, die auf Trainings­programmen zur Prävention vor allem im Bereich Sozial­verhalten, Umgang mit aggressivem Verhalten, Verbesserung der Emotions­regulation oder allgemein den Erwerb sozialer und emotionaler Kompetenzen abzielen.

Woran liegt das? Und wie ist ein solches Trainings­programm aufgebaut? Wie sehen Fachziele aus, wenn (überfachliche) Förder­ziele zu Fachzielen werden?

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Variable sonderpädagogische Unterrichtsplanungen III - Duale Planung & "didaktischer Dreischritt"

Von Alexander Lang, (Kommentare: 0)

Empathie, Perspektivübernahme und Theory of mind werden als Unterrichts­ziele oder immanenter Unterrichts­bestandteil nicht nur in Fach­didaktiken (z. B. Deutsch, das Verfassen eines Tagebuch­eintrages aus der Perspektive der Protagonistin, in Geschichte das Sich-hinein-Versetzen in einen Bauern­jungen, dessen bäuerlicher Vater in vergangenen Zeiten des Feudalismus durch ungestrafte ritterliche Hand zu Tode kam oder in Gesellschafts­lehre das Diskutieren von konträren Stand­punkten und somit immanente Verstehen der sachlichen und emotionalen Reaktion des Gegenübers) häufig geschnitten, zu fördern intendiert oder sogar ausdrücklich voraus­gesetzt. Aus sonder­pädagogischer ES-Sicht lohnt es sich, etwas genauer auf diese drei Begrifflich­keiten zu schauen und festzustellen, dass bei Schülerinnen und Schülern mit und ohne sonder­pädagogischem Unterstützungs­bedarf häufiger als vermutet in diesen überfachlichen Bereichen Lern­barrieren bestehen. Wie könnte zum Beispiel ein Zugang zu überfachlicher (sonder­pädagogischer) Förderung aussehen?

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Variable sonderpädagogische Unterrichtsplanungen II - Fachliche Akzentuierung

Von Alexander Lang, (Kommentare: 0)

Umsetzung einer Akzentuierung von Fachlichkeit im Kontext Förderschule ES

Es erfolgt in der Planung eine Fokussierung des fachdidaktisch relevanten Kompetenz­bereichs Urteils­kompetenz (siehe Kernlehrplan NRW) des Fachs Gesellschafts­lehre, inhaltlich wird der Komplex Drogen thematisiert und sei wie folgt kurz skizziert:

„Gib mir Tilidin, ja, ich könnte was gebrauchen. Wodka-E, um die Sorgen zu ersaufen. Alles, was ich weiß: Liebe kann man sich nicht kaufen. Und das Leben ist zu kurz, um nicht zu rauchen.“

(Capital Bra / Samra: Tilidin)

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Archiv 2019 - heute

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