Als Fachleiter in der sonderpädagogischen Lehrerinnenausbildung bin ich durch die vielen Unterrichtsbesuche (bis heute > 600) und Schriftlichen Planungen eng eingebunden in unzählige spannende Gespräche über die Intention, Schülerinnen und Schülern nicht nur Fachinhalte, sondern auch entwicklungszielbezogene Inhalte zu vermitteln. Am Schulvormittag ist sonderpädagogischer Unterricht ein wesentlicher Bestandteil sonderpädagogischer Förderung in ES und im Unterricht an sich werden o. g. zusätzliche, entwicklungsbezogene Ziele, verfolgt. Wie entfalten diese zusätzlichen Ziele ihre Wirkung? Was kann man wie und wie gut sonderpädagogisch fördern?
Seit heute, 01.08.2024, ist mein erstes ES-Fachbuch veröffentlicht. Viele Jahre meiner eigenen Arbeits- aber auch Ausbildererfahrung sind in dieses Buch eingeflossen – wer mich fragt: "absolut lesenswert" -:)
2021 griff ich erstmals die sonderpädagogische Förderung von Empathie, Perspektivübernahme und Theory of mind auf, indem ich Elemente aus der Schriftlichen Planung einer ehemaligen Auszubildenden, Nina Büser, aufgriff und in den Kontext einer variablen sonderpädagogischen Förderung stellte.
In der Folge dieser ersten Ausarbeitungen interessierte mich tiefergehend, wie sich die genannten Kompetenzen ontogenetisch entwickeln und ausdifferenzieren und warum ich den Eindruck habe, dass viele Schülerinnen und Schüler in ES in diesen Kompetenzbereichen über unzureichend ausgeprägte Kompetenzstände verfügen.
„Es ist wohl kein historischer Zufall, dass das Wort Person in seiner ursprünglichen Bedeutung eine Maske bezeichnet. Darin liegt eher eine Anerkennung der Tatsache, dass jedermann überall und immer mehr oder weniger bewusst eine Rolle spielt. In diesen Rollen erkennen wir einander. (…) In einem gewissen Sinne ist die Maske unser wahres Selbst; (unsere Rolle) ist das Selbst, das wir sein möchten.“ (Park nach Goffmann 2010, S. 21).
Die namensgebende Disziplin des sonderpädagogischen Lehramtes Emotionale und soziale Entwicklung (ES) trägt die Begrifflichkeit „Emotion” prominent im Namen. Eine Antwort auf die naheliegenden Fragen zu geben, wie man definiert, was Emotionen sind, wie sie entstehen, wie sie wissenschaftlich erklärt werden und ob und wie in diesem Bereich sonderpädagogisch fördern kann, fällt nach dem Einstieg in die fachliche Auseinandersetzung erstaunlicherweise gar nicht so leicht.
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