Auf den Spuren der ontogenetischen Entwicklung des Mentalisierens, empathischer Fähigkeiten, der Perspektivübernahme und der Fähigkeiten einer Theory of mind. Wie können diese Kompetenzen gefördert werden?

Von Alexander Lang, (Kommentare: 0)

2021 griff ich erstmals die sonderpädagogische Förderung von Empathie, Perspektivübernahme und Theory of mind auf, indem ich Elemente aus der Schriftlichen Planung einer ehemaligen Auszubildenden, Nina Büser, aufgriff und in den Kontext einer variablen sonderpädagogischen Förderung stellte. In der Folge dieser ersten Ausarbeitungen interessierte mich tiefergehend, wie sich die genannten Kompetenzen ontogenetisch entwickeln und ausdifferenzieren und warum ich den Eindruck habe, dass viele Schülerinnen und Schüler in ES in diesen Kompetenzbereichen über unzureichend ausgeprägte Kompetenzstände verfügen. In diesem Beitrag werden zunächst ergänzend zum o. g. die Kompetenzbereiche der Theory of mind, der Empathie und der Perspektivübernahme kurz skizziert. Anschließend wird für diese Bereiche die ontogenetische Entwicklung von der Säuglingszeit bis zum Schulalter und darüber hinaus nachgezeichnet (ergänzt um Mentalisierungsfähigkeiten), um abschließend Hinweise zur Förderung dieser Kompetenzen aufzuzeigen.

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Wie finde ich meine Rolle? Lehrkrafthandeln vollzieht sich im ES-Klassenraum auch im Entwickeln einer individuellen tragfähigen Rolle, die zu einem selbst passt

Von Alexander Lang, (Kommentare: 0)

„Es ist wohl kein historischer Zufall, dass das Wort Person in seiner ursprünglichen Bedeutung eine Maske bezeichnet. Darin liegt eher eine Anerkennung der Tatsache, dass jedermann überall und immer mehr oder weniger bewusst eine Rolle spielt. In diesen Rollen erkennen wir einander. (…) In einem gewissen Sinne ist die Maske unser wahres Selbst; (unsere Rolle) ist das Selbst, das wir sein möchten.“ (Park nach Goffmann 2010, S. 21).

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Wie sich Emotionen und Emotionsregulation ontogenetisch entwickeln und die Erörterung der Frage, ob es „die“ sonderpädagogische Förderung von Frustrationstoleranz in ES geben sollte

Von Alexander Lang, (Kommentare: 0)

Die namensgebende Disziplin des sonder­pädagogischen Lehr­amtes Emotionale und soziale Entwicklung (ES) trägt die Begrifflichkeit „Emotion” prominent im Namen. Eine Antwort auf die nahe­liegenden Fragen zu geben, wie man definiert, was Emotionen sind, wie sie entstehen, wie sie wissenschaftlich erklärt werden und ob und wie in diesem Bereich sonder­pädagogisch fördern kann, fällt nach dem Einstieg in die fachliche Auseinander­setzung erstaunlicher­weise gar nicht so leicht.

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Historischer Exkurs zur Terminologie Emotionale und soziale Entwicklung

Von Alexander Lang, (Kommentare: 0)

In diesem kleinen historischen Exkurs wird den ideen­geschichtlichen Begriff­lich­keiten der Disziplin ES nach­gegangen: Was in der Bundes­republik viele Jahre Verhaltens­gestörten­pädagogik, Erziehungs­schwierigen­pädagogik und Schule für Erziehungs­hilfe hieß, wird heute deutschland­weit einheitlich Emotionale und soziale Entwicklung genannt.

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Nachteilsausgleich - föderales Wirrwarr & Informationen zur Planung und Umsetzung

Von Alexander Lang, (Kommentare: 0)

Die föderale Verfasstheit des deutschen Bildungs­systems führt leider nicht immer zu einem oft herangezogenen Wettkampf der besten Ideen, sondern im Fall der Regelungen und Informationen zur Gewährung von Nachteils­ausgleichen vielmehr zu einem Wirrwarr des Suchens von Antrags­möglichkeiten und Informationen, was Nachteils­ausgleiche überhaupt sind. Für diesen Beitrag recherchierte ich die Informationen aller Bundesländer, was sich in einigen Fällen beinahe als Detektivarbeit entpuppte. Herausgekommen sind umfangreiche Informationen zum Nachteils­ausgleich, konkrete Fallbeispiele und Umsetzungs­möglichkeiten.

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Archiv 2019 - heute

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