Komorbiditäten
Psychische Störungen kommen selten allein - treten zu einer Psychischen Störungen weitere (eine oder mehrere) umschriebene Störungsdiagnosen auf, spricht man von Komorbidität.
Psychische Störungen kommen selten allein - treten zu einer Psychischen Störungen weitere (eine oder mehrere) umschriebene Störungsdiagnosen auf, spricht man von Komorbidität.
Diagnosen psychischer Störungen sind ein Konstrukt. Sie existieren v. a.
Diagnosen sind keinesfalls persönlichkeitsbildend. Niemand IST seine Diagnose! Die umschriebenen Psychischen Störungen unterliegen somit gewissen Veränderungsdynamiken, d. h. neue Erkenntnisse aber auch gesellschaftliche Veränderungen führen zu veränderten Diagnosen psychischer Störungen.
Was ist sonderpädagogischer Unterstützungsbedarf?
Was sind (mit ES häufig assoziierte) Verhaltensstörungen?
Der Kinder- und Jugendpsychiater Resch findet zur Thematik „Normalität“ folgende Worte: „Gerade bei Kindern und Jugendlichen erscheint es unter Entwicklungsgesichtspunkten zu kurz gegriffen, psychische Normalität nach gruppenstatistischen Gesetzen bestimmen zu wollen. Eine statistische Norm setzt die Häufigkeit eines Verhaltens und Normalität gleich (…). In der typischen Glockenkurve geht der, dem arithmetischen Mittel naheliegende, Normalbereich fließend in die abnormen Extreme über. Demgegenüber können gesellschaftlich bestimmte Idealnormen für Verhaltensweisen Wertnormen bilden und so, als von einem sozialen Kollektiv gesetzte Regeln, erwünschtes Verhalten als normal definieren (...).
Zur Normalität des Blickes auf frühe Kindheit, Kindheit und Jugend gehören schon immer Abweichungen von vermeintlichen Normen: Säuglinge werden „zu früh“ oder „zu spät“ geboren, trinken „zu viel“ oder „zu wenig“ Pre-Nahrung, sind „zu still“ oder „zu unruhig“ und drehen sich zu „zu früh“ oder „zu spät“ eigenständig auf die Seite, ziehen sich „zu früh“ oder „zu spät“ am Mobiliar hoch, beginnen mit dem Laufen „zu früh“ oder „zu spät“, starten „zu früh“ oder „zu spät“ das Sprechen, benutzen „zu wenig“ Wörter im zweiten Lebensjahr, zeigen „Auffälligkeiten“ in „der Entwicklung“, sind „zu häufig“ krank und „zu schwierig“ zu erziehen. In der Kindertagesstätte sind sie „zu ruhig“ oder „zu wild“, bei der Einschulung „zu unreif“ „und und und“.
2019
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2024
Buchveröffentlichung I, August 2024
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