Hier wird das Scheinwerferlicht auf Zahlen, Fakten und den Ist-Stand der Situation von Kindern und Jugendlichen mit psychischen Störungen gelenkt: wieviele Schülerinnen und Schüler gibt es in Deutschland? Wieviele davon bekommen sonderpädagogischen Förderbedarf zugewiesen? Wieviele Kinder und Jugendliche besuchen eine Förderschule und wieviele mit Unterstützungsbedarf einen Lernort der Inklusion? Wieviele jungen Menschen nehmen jährliche psychotherapeutische Behandlungen in Anspruch? Hier gibt es zahlreiche Antworten auf einen ausführlicheren Blick!
Die Leitlinien zur Therapie psychischer Störungen sind online für jeden einsehbar: unter dem Dach der AWMF werden die Leitlinien aller Fachgesellschaften veröffentlich.
Psychische Störungen kommen selten allein - treten zu einer Psychischen Störungen weitere (eine oder mehrere) umschriebene Störungsdiagnosen auf, spricht man von Komorbidität.
Diagnosen psychischer Störungen sind ein Konstrukt. Sie existieren v. a.
für die Forschung, um in den Fachdisziplinen über eine Sprache für gleiche Symptome zu verfügen
für gesundheitspolitische Statistiken
für die medizinisch-therapeutischen Versorgungssysteme und
für die Zuweisung von Unterstützungen.
Diagnosen sind keinesfalls persönlichkeitsbildend. Niemand IST seine Diagnose! Die umschriebenen Psychischen Störungen unterliegen somit gewissen Veränderungsdynamiken, d. h. neue Erkenntnisse aber auch gesellschaftliche Veränderungen führen zu veränderten Diagnosen psychischer Störungen.
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